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Das Wappen der KG Urbacher Räuber e.V.

 

    
Die Gesellschaft wählte das Urbacher Wappen als sichtbaren Ausdruck ihrer Ortsverbundenheit.
Das Wappen ist in drei Felder aufgeteilt:
Das obere Feld zeigt in der Mitte einen ruhenden Schwan.
Der Schwan ist das geschichtliche Symbol für das alte Urbach.
 
Warum ein Schwan?
Das Urgebiet von Urbach lag an einem Nebenarm des Rheines, der hier bis in das 19. Jahrhundert noch seine Restwassertümpel hinterlassen hatte.
Ein Lageplan von 1820 zeigt, dass sich auf der heutigen Kreuzung Kaiserstrasse / Frankfurter Strasse noch ein großer Tümpel befand, der 3-4 m vom nördlichen Eckhaus bis in die Mitte des Hauses der Metzgerei im Süden reichte.
Der Bungert, auf dem das Kriegerdenkmal steht, war bis 1934 ein Wasserloch.
An der heutigen Breslauer Straße, wo ein Parkplatz angelegt ist, schräg gegenüber vom Maarhof, war das Maarloch oder der " Maarpohl " wie die Urbacher sagten.
Bei so viel Wasser am Ort war es ganz natürlich, dass sich hier Federvieh niederließ und mit ihm auch Schwäne.
 
Der Ritter " Adolf von Urbach " wohnte 1270 im Zehnthaus, dass an der Ecke Waldstraße / Frankfurter Straße stand. Auf dem Turm des Zehnthauses war eine Wetterfahne mit dem Urbacher Schwan.
Auch auf seiner Rüstung trug der " Ritter Adolf " sein Wappen mit einem großen Schwan in der Mitte.
 
Rechts und links neben dem Schwan sehen wir auf dem Wappen je einen Riedstengel. Ried wird im alten Niederdeutsch " Leusch " genannt.
Ried ist eine Schilfpflanze, die hier in feuchten Niederungen damals wild wucherte. Weil ein altes Gut in Urbach von Ried - sprich Leusch - umwachsen war, hieß es natürlich "Leuschhof". Im 16. Jahrhundert wird noch eine Familie " vom Leusch " in Köln nachgewiesen. Im zweiten Teil des Wappens, unter dem Schwan, windet sich der symbolische Rhein. Das untere Drittel des Wappens zeigt den Bergischen Löwen, mit dem die Landeszugehörigkeit des Ortes Urbach zum Herzogtum Berg bezeugt wird.

Theo Gerhards